Auf dieser Seite findest Du nebst den Berichten zu unseren Veranstaltungen auch Prüfungsresultate die unsere Mitglieder gemeldet haben.
Jahresbericht 2011
Bereits ist das bunte Hundejahr 2011 Geschichte und der Frühling ist nah. Wir haben ein unterschiedlich aktives Jahr hinter uns gelassen. In der heutigen, hektischen Zeit ist es verständlich, dass Anlässe v.a. am Wochenende nicht immer so gut besucht sind. Vielleicht müssen wir uns überlegen, die BUHU Aktivitäten mehrheitlich unter der Woche anzubieten. Wenn ich die letzten 5 Jahre zurückblende, zeigt sich diese Tendenz sehr ab.
Von den 4-6 TeilnehmerInnen am Tricklikurs kam wieder ein sehr positives Feedback. Vielleicht können wir diesen Kurs zu einem späteren Zeitpunkt erneut anbieten. Luzi hat da wirklich gute Ideen und Anregungen, den Hund spielerisch und doch konsequent zu beschäftigen.
Die beiden Vorträge von Frau Dr. Krüger über Homöopathie stiessen nochmals auf gutes Interesse. Scheinbar vergass Frau Krüger jeweils etwas die Zeit und hat mit ihren Ausführungen die Mitglieder fast etwas überfordert.
Der Knüpfkurs war wohl der Höhepunkt im Vereinsjahr 2011. Trotz jodelndem Chorgesang im Nebenraum, wurde eifrig geknüpft, geknorzt, und gestöhnt wenn die Knüpftechnik wieder mal falsch war. Doch am Ende gab es eine grosse Ausstellung von Leinen, Bringseli, verschiedenster Farben, Dicke und Länge. Die TeilnehmerInnen waren sehr kreativ! Nun haben wohl verschiedene Hundegeschäfte Konkurrenz bekommen.
Am Wasserrettungstag nahmen nach mehreren Anmeldungen schlussendlich 2 Personen teil; ich und ein Nichtmitglied. Alle, die nicht dabei waren, haben einen toporganisierten, lässigen Tag verpasst. Trotz miserablem Wetterbericht, haben unsere beiden Flädis das Element Wasser von seiner schönsten Seite kennengelernt. Die Hunde durften Dummies holen, Menschen retten und aus dem Boot springen, und schwimmen, schwimmen, schwimmen! Die Reise an den Thunersee hat sich gelohnt.
Leider mussten wir den 2 Tageskurs Mantrailing mangels Teilnehmerzahl absagen
Wie im vorherigen Jahr zeigte sich die Suchhunde Motivationsprüfung als sehr begehrt. Ursprünglich haben wir eine Begrenzung von 10 TeilnehmerInnen abgemacht, durften aber dank Kooperation von Karin Schäfer alle 15 angemeldeten Teams starten lassen. Sollte der Anlass weiterhin auf solch reges Interesse stossen, müssen wir uns überlegen, den Anlass auf 2 Tage auszubauen..... Danke Karin für deinen Einsatz als faire Begutachterin! Du hast jedem Team einen guten Ratschlag auf den Weg mitgegeben. Vielen Dank auch an die Figuranten, die bei relativ unangenehmen Wetterbedingungen ausharren mussten. Vielen Dank auch allen anderen Heinzelmännchen. Ohne euch könnte ein solcher Anlass gar nicht durchgeführt werden.
Das traditionelle Waldfondue hat bei dichtem Nebel stattgefunden; es haben aber alle den richtigen Weg zum Schützenhaus gefunden und wir verbrachten einen gemütlichen Abend beim feinen Fondue und anschliessendem Kaffee und Kuchen.
Es ist schön, auch mal in gemütlicher Runde die Mitglieder vom BuntenHund etwas näher kennen zu lernen.
Im neuen Jahr haben wir bereits zwei sehr interessante Kurse hinter uns. Körpersprache als Tageskurs und Lerntheorie als Abendkurs. Silvia Peter versteht es, die TeilnehmerInnen mit ihren Ausführungen zu packen. Jede und jeder konnte sicherlich neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte! Danke Silvia für deinen Einsatz. Trotz Grippe hast Du den Lerntheorie Abend durchgeführt. Dieser musste wegen Eiseskälte und schlechter Strassen um eine Woche verschoben werden.
Sicherlich werden viele von uns ihre Hunde anders oder genauer beobachten und sehen wohl verschiedene Signale, die uns Silvia beschrieben hat. Es gibt auch wieder neue Impulse, gewisse Übungen vom Endprodukt her aufzubauen.
Schlatt, den 19. März 2012 Die Präsidentin: Martina Alich
Am 3. Juli hiess es für etliche von uns „bunten Hunden“ früh aufzustehen.
Schon kurz nach 6.00 Uhr morgens war das Revier abgeschritten, die Figuranten im Wald versteckt, die ersten Teilnehmer beim Treffpunkt abgeholt und unser Richter, Martin Meyer, mit den Notenblättern in den Startlöchern.
An diesem schönen und warmen Sommermorgen starteten 9 prüfungsreife Hunde in der Kategorie Sani 1 und ein Hund in der Kategorie Sani 3. Der Anlass war für Hundeführer organisiert, die ihren Stand testen wollten, bevor sie sich an eine „richtige“ Prüfung wagten. Deshalb waren ausdrücklich Futtermotivation durch den Führer und Mitgeben von Fremdbringseln erlaubt. Die Unterordnung wurde nicht geprüft, es gab keinen Eintrag ins Leistungsheft und einen wohlwollenden Kommentar durch den Richter. Dass ein solcher Test einem Bedürfnis entspricht zeigte sich darin, dass die Teilnehmerliste schon wenige Tage nach der Ausschreibung voll war.
Die Hunde arbeiteten unterschiedlich gut. Einige Führer strahlten ihre Hunde an und beschlossen, sich genau so in die Prüfungen der Herbstsaison zu stürzen. Andere stellten ernüchtert fest, dass Training und Ernstfall doch zwei ganz verschiedene Situationen sind und dass sie bis im Herbst noch an diesem oder jenem Problem zu arbeiten haben. Die Arbeit im Sani-Revier ist eben eine sehr komplexe Angelegenheit. Die Hunde können unglaublich vieles falsch verknüpfen. Sie nehmen das Bringsel im falschen Moment ins Maul, sie bellen Figuranten an, sie bleiben nach wenigen Metern stehen und lassen sich nicht weiter schicken, sie lassen im Tempo nach, sie zeigen den Figuranten zu langsam an oder sie lassen sich nicht zurück rufen. Selbstverständlich können auch die Führer eine ganze Palette an Fehlern machen. Umso mehr gilt meine uneingeschränkte Bewunderung allen Teams, die diese anspruchsvolle Arbeit souverän meistern.
Zur Mittagszeit war der letzte Hund mit seiner Arbeit fertig und wir scharten uns um ein bereits munter flackerndes Feuer, brieten Würste, schmausten Salate, erneuerten alte Bekanntschaften und schlossen neue. Es ist einfach toll, dass wir dank unseren Hunden auch gute menschliche Freunde finden! Die Stimmung war locker und lustig.
Zu Schluss geht mein Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben:
Martin Meyer, der sich spontan bereit erklärte, unkonventionell zu richten.
Yolanda fürs Betreuen des Feuers und des Buffets und fürs Organisieren der
Fressalien.
Carmen fürs Fotografieren
Denise und Loretta für die feinen Salate
Loretta für Kaffee und Zopf
Martina für die Organisation der Getränke und für den Kuchen
und der ganzen Gruppe für die Gesamtorganisation und für die Arbeit als Figuranten
Es macht Spass gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen!
Luzi
Die Bilder zum Fährtenkurs gibt es in unserer Galerie.
Teilnehmerinnen mit Hund:
Martina Alich, Erika Benz, Jeanette Bettschen, Brigitte Rüeger,
Irene Erb, Brigitte Remy, Barbara Wuthier
Teilnehmerinnen ohne Hund:
Regula Hofstetter, Ursula Romegialli, Erika Sutter, Yvonne
Meier, Renate Müller, Karin Spengler
Zehn Frauen hatten sich an diesem Samstagmorgen auf einer Wiese oberhalb von Büsingen mit Blick auf den Rhein eingefunden. Gespannt warteten wir, was da auf uns und unsere Vierbeiner zukommen würde. Viele hatten sich schon seit längerer Zeit mit dem Fährtensport beschäftigt und wollten von der Fachfrau wissen, wo sie sich verbessern könnten. Andere waren ohne Hund dabei und wollten als Zuschauerinnen dazulernen und ich nahm als Anfängerin und als neues Vereinsmitglied erstmals an einem Kurs des HV BunterHund teil.
Gleich am Anfang zeigte sich, dass Dorothée Schneider nicht nur eine erfahrene Hundetrainerin ist, sondern eine versierte Kursleiterin, die es versteht, die Menschen positiv auf die bevorstehenden Aufgaben einzustimmen.
Als erstes wies uns Dorothée an, eine Fährte zu legen, so wie wir das täten, wenn wir alleine trainierten.
„Merkt euch, ihr könnt nichts falsch machen. Ihr könnt völlig locker an das Ganze herangehen“, liess sie uns wissen. Leicht verdutzt nahmen wir das auf.
„Ja, das stimmt doch. Was ist denn das Schlimmste, was euch passieren kann?“ fragte sie und gab die Antwort gleich selbst. „Es kann euch ja nicht mehr passieren, als dass ihr die Fährte vorzeitig abbrechen müsst. Na und? Jeder Fehlschlag hilft euch weiter, seid froh darum, denn so lernt ihr dazu.“
Schon hatten sich alle sichtlich entspannt und gingen mit Fähnchen und Futterdosen daran, auf den Feldabschnitten kurze, lange, gerade oder verwinkelte Spuren zu legen. Immer wieder würde uns Dorothée an diesem Wochenende vorführen, wie sehr es auf unsere eigene Haltung ankommt, die sich auf wundersame Weise auf unseren Hund überträgt.
Als der Moment kam, wo die erste von uns unter den Augen der Expertin ihre Fährte zu laufen hatte, eilte diese los, um ihren Vierbeiner aus dem Auto zu holen. Doch unsere Kursleiterin hielt sie zurück.
„Wieso rennst du?“ wollte sie wissen. „Lass dir schön Zeit, wir warten.“ Erstaunlich, mit welcher Gelassenheit unsere Kollegin dann mit ihrem Hund ans Fährten ging, nachdem sie den Weg zum gut 20 Meter entfernten Auto in aller Ruhe zurückgelegt, ihrem Hund das Fährtengeschirr angezogen und mit ihm zur wartenden Gruppe zurückspaziert war.
Solche Tipps gab es an diesen beiden Tagen immer wieder. Dorothée zeigte uns, bei welchen Gelegenheiten wir unserem Hund unbewusst ein falsches Signal geben oder ein Signal zur falschen Zeit einsetzen. So wissen wir nun alle, dass man niemals „such!“ sagen soll, wenn der Hund die Nase in der Luft anstatt am Boden hat, da er dies falsch verknüpft. Es empfiehlt sich auch, den Weg, der vor einem liegt und nicht den Hund im Blickpunkt zu haben, ganz darauf vertrauend, dass unser Kamerad seine Aufgabe schon richtig macht und unsere Kontrolle gar nicht nötig hat.
Am zweiten Tag machte uns Dorothée dann vor, wie sie eine Fährte legt und verriet uns, warum sie den Kurs nicht so begonnen hatte. Hätte sie uns ihre Technik als erstes vorgeführt und uns dann zum Fährtenlegen geschickt, so hätten wir uns viel schwerer getan, da wir das Bisherige verworfen und das Neue noch nicht verinnerlicht hätten.
Beim gemeinsamen Mittagessen am Sonntag waren wir uns alle einig, dass wir viel gelernt hatten. Brigitte weiss nun, wie sie bei ihrer kecken Bordercollie-Appenzeller Mischlingshündin auf der Fährte das Tempo bestimmt. Erika hat gelernt, dass es wichtig ist, wenn sie immer wieder tief durchatmet, die Schultern lockert und im Übrigen ihrem Malinois die Arbeit überlässt. Jeanette wird darauf achten, ihrer Luna die spitzen Winkel nicht ganz so anspruchsvoll zu legen, obwohl ihre Labradorhündin eine unglaubliche Ausdauer an den Tag legt. Irene hat erfahren, dass sie ihrem Eurasier ruhig Zeit lassen kann und ihr nicht gleich weiterhelfen muss, wenn sie in Schwierigkeiten gerät. Und wir alle wissen, woran Martina in Zukunft denkt, wenn sie mit ihrem Flat eine Fährte abschreitet.
Und ich? Ich habe erfahren, dass mein temperamentvoller Goldie-Rüde auf einmal ganz ruhig werden kann und dass wir beim Fährten erstmals zu einem Team zusammenwachsen.
Dorothée Schneider gebührt ein ganz herzliches Dankeschön für dieses lehrreiche Wochenende. Ich bin gespannt auf ihren eintägigen Kurs im August, wo es um Mentaltraining geht. Einen Dank auch an die Organisatorinnen, die den Kurs ermöglicht haben.
Barbara Wuthier
| Veranstaltung | Datum | Ort |
Nachfolgend findest Du die Prüfungsresultate die unsere Mitglieder uns gemeldet haben. Die Berichte zu unseren Veranstaltungen sind weiter oben auf dieser Seite zu finden.
| Wer | Was | Wann | Wo | Resultat |
| Silvia Peter | LawH 3 | 10./11. März 2012 | Tra da Nüm Vallemaggia |
sg AKZ 93/93/94 280 Pkt. Schweizermeisterschaft 7. Rang! |
| Silvia Peter | LawH 3 | 26. Feb. 2012 | SKBS OG Graubünden | g AKZ 85/86/93 264 Pkt. |
| Silvia Peter | LawH 3 | 19. Feb. 2012 | HS Saanenland | sg AKZ 97/96/90 283 PKT. |
| Silvia Peter | SanH 2 | 10. Dez. 2011 | SC OG Thun | g AKZ 77/90/89 256 Pkt. |
| Silvia Peter | SanH 1 | 02. Juli 2011 | SC-OG Davos Laret | sg AKZ 87/100/94 281 Pkt. |
| Denise Bretscher | SaniH 2 | 16. April 2011 | Santa Maria | sg AKZ 80/100/97 277 PKT. |
| Diana Vögelin | BH 1 | 13. Nov. 2010 | SRC RG Schaffhausen in Beringen |
sg AKZ 90/96/98 284 Pkt. |
| Denise Bretscher | SaniH 1 | 16. Okt. 2010 | KV Frauenfeld | sg AKZ 88/100/90 278 Pkt. |
| Denise Bretscher | SaniH 1 | 24. April 2010 | Santa Maria | sg AKZ 90/100/92 282 Pkt. |
| Ursula Romegialli | SaniH 3 | 24. April 2010 | Santa Maria | g AKZ 93/100/75 268 Pkt. |
| Silvia Peter | LawH 3 | 20. März 2010 | Davos | g AKZ 90/95/78 263 Pkt. Schweizermeisterschaft! |
| Jeanette Bettschen | SH | 14. März 2010 | HTW Tägerhard | v AKZ |
| Ursula Senn | SH | 14. März 2010 | HTW Tägerhard | v AKZ |
| Karin Spengler | SH | 14. März 2010 | HTW Tägerhard | sg AKZ |
| Silvia Peter | LawH 3 | 21. Feb. 2010 | HS Saanenland | sg AKZ 93/100/88 281 Pkt. Spezialmedaille! |
| Silvia Peter | LawH 3 | 20. Feb. 2010 | SKBS OG Graubünden | sg AKZ 284 Pkt. |
| Silvia Peter | LawH 2 | 24. Jan. 2010 | OG SKG a l'EN | v AKZ 294 Pkt. |
| Karin Spengler | BH 1 | 08. Nov. 2009 | SKG St. Gallen | sg AKZ 96/80/96 272 Pkt. |
| Martina Alich | BH 1 | SKG a l'EN | sg AKZ 91/89/97 277 Pkt. | |
| Karin Spengler | SH | 15. März 2009 | HTW Tägerhard | v AKZ |
| Martina Alich | SH | 06. Dez. 2008 | Büttenhard | sg AKZ |
Hier gehts zu den Berichten unserer Veranstaltungen und zu den Prüfungsresultaten.